Anonymous greift angeblich schwedische Webseiten an und Julian Assange trifft Lady Gaga

10.10.2012, 11:37 Uhr,

Was haben Anonymous, Julian Assange und Lady Gaga gemeinsam? Hier die Lösung

Zahlreiche Webseiten schwedischer Institutionen und Behörden sind am Morgen des letzten Freitags von einem Hackerangriff heimgesucht worden. Zur Tagesmitte des selbigen Tages waren dann auch unter anderem die Webseiten der Zentralbank, des Geheimdienstes, des Parlaments und verschiedener Gerichte nicht erreichbar gewesen. Zu Anfang scheint alles wie ein Werk der Hackergruppe “Anonymous”, da kurze Zeit vorher wieder wie bei jedem Angriff der Organisation ein Video im Internet herum ging, indem die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange gefordert wurde.

Anonymous bestritt jedoch in einer öffentlichen Stellungnahme über den Kurznachrichtendienst Twitter jede Verantwortung und bezeichnete die gesamte Aktion als “Schwachsinn”. Auf der Webseite der schwedischen Tageszeitung “Aftonbladet” bekannte sich eine 18-jährige Person zu dem Video, das am Donnerstagabend vor der Attacke über die Lahmlegung mehrerer schwedischer Internetseiten gewarnt hatte.

Julian Assange befindet sich derzeit in der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er Zuflucht vor einer Auslieferung an die schwedischen Behörden sucht. Julian Assange hat sich die letzten Jahre durch die Enthüllungsplattform Wikileaks mehr Feinde gemacht als gedacht. Ihm wird vorgeworfen mehrere Frauen vergewaligt zu haben. Dies seien aber nur Unterstellungen von Menschen über die er schon Enthüllungen veröffentlicht habe. Die Plattform Wikileaks hatte zudem durch die Veröffentlichung von Informationen zu den Einsätzen im Irak und in Afghanistan sowie von rund 250 tausend vertraulichen US-Diplomatendepeschen den Zorn der amerikanischen Regierung auf sich gezogen.

Vor wenigen Stunden berichtete der FOCUS über ein Treffen zwischen der Pop-Diva Lady Gaga und Julian Assange. Laut den Angaben von Lady Gaga haben sich beide zu einem netten Abendessen getroffen. Ein Wikileaks-Sprecher wollte sich nicht zu dem Treffen äußern und erklärte, es handele sich um eine „private Angelegenheit“.

Über den weiteren Verlauf in Sachen Julian Assange und Wikileaks werden wir in Kürze mehr berichten …

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