Sicherheitslücke im Internet Explorer ermöglicht Maus-Tracking, “… besondere Gefahr beim Online-Banking per virtueller Tastatur”
Spider.io geht nach der “erfolglosen” Konfrontation mit Microsoft, bezüglich der gefunden Schwachstelle beim IE, nun an die Öffentlichkeit. Die Schwachstelle soll es einem Angreifer erlauben, alle Bewegungen des Mauszeigers eines Nutzers zu verfolgen.
Die Sicherheitslücke hat die Webseite Spider.io nach eigenen Angaben schon vor Monaten gefunden. Microsoft wurde sogar bereits am 1. Oktober darüber informiert – spielt die Gefahr jedoch immer wieder ab.
Der Fehler kompromittiere vor allem die Sicherheit virtueller Tastaturen, die beispielsweise benutzt werden, um PINs und TANs in Banking-Software einzugeben. Die virtuelle Tastatur galt bei Sicherheitsexperten immer als Geheimtipp für Verbraucher, um sicheres Banking zu gewährleisten.
Ein Angreifer könnte Zugriff auf die Bewegungen des Mauszeigers erhalten, indem er einfach eine Display-Anzeige auf einer beliebigen Website kauft.
Ein Patch wurde von Microsoft bisher nicht zur Verfügung gestellt. Betroffen sind alle Versionen des Microsoft-Browsers seit IE6.
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